Unser Unternehmen in der Öffentlichkeit

2006 wurde eine Dokusoap über unser Unternehmen und Leben bei VOX ausgestrahlt

   


Die Kuckelkorns - Ein Leben für den Tod

4-tlg. Doku-Soap für VOX

Christoph Kuckelkorn ist Bestatter. Sein Geschäft ist der Tod. Von ihm und seiner siebenköpfigen Familie erzählt die vierteilige Doku-Soap "Die Kuckelkorns - Ein Leben für den Tod".

Wenn das Leben endet, beginnt die Arbeit von Christoph Kuckelkorn. Der 42-Jährige ist Bestatter mit Leib und Seele und führt sein Bestattungshaus in Köln in fünfter Generation. Er zählt zu den wenigen Menschen, welche die Thanatopraxie perfekt beherrschen. Das ist die Kunst, einen Verstorbenen so herzurichten, dass ihm die Angehörigen bei ihrem letzten Abschied ins Gesicht blicken können.

Christoph Kuckelkorn ist in zweiter Ehe mit Cassia verheiratet. Sie ist alles andere als eine freudlose Bestattergattin. Die gelernte Balletttänzerin spielt in einer Band und engagiert sich im Kölner Karneval. Außerdem arbeitet sie mit im Geschäft. Neben ihrer Firma führen Christoph und Cassia ein weiteres Großunternehmen: eine Patchworkfamilie mit sechs Kindern. Für die Teenager ist das Bestattungsinstitut Alltag: "Bei uns sieht es aus wie in einer normalen Firma", sagt die 14-jährige Raja Kuckelkorn, "bis auf die Särge vielleicht."

Der Zuschauer ist dabei, wenn Christoph Kuckelkorn auf dem Präparationstisch den Körper eines Verstorbenen herrichtet und seinem Auszubildenden die einzelnen Arbeitsschritte erklärt. Er erlebt, wie der Bestatter mit der Trauer der Hinterbliebenen umgeht und erfährt, wie aufwändig es sein kann, ein Begräbnis für einen Prominenten zu organisieren. Die Doku-Soap beschreibt den turbulenten Alltag einer fröhlichen Großfamilie, die so ganz und gar nicht in das gängige Bild vom Bestatter passt.

Folge 1
In der ersten Folge organisieren die Kuckelkorns die Bestattung des bekannten Politikers Hans-Jürgen Wischnewski, ein Großauftrag mit vielen Prominenten als Trauergäste. Plötzlich gerät die minutiös geplante Beerdigung durcheinander. Die Reden waren zu kurz und der Sarg wird viel früher als vorgesehen aus der Kirche getragen. Die Nachricht sorgt für Hektik auf dem Melaten-Friedhof, da die Trauergemeinde um mehr als eine halbe Stunde zu früh anrückt. Und weil Sterbefälle nicht planbar sind, kommt noch ein Auftrag rein, der keinen Aufschub duldet: Christoph Kuckelkorn muss eine Leiche zur offenen Aufbahrung präparieren. Auch zu Hause bei den Kuckelkorns ist viel los: Marcel, der älteste Sohn, hat seinen Musterungstermin verpasst und nun Post von der Bundeswehr bekommen.  

Folge 2:
Drei Beerdigungen an einem Tag, eine Leiche zum Einbalsamieren und ein toter Italiener, der in seine Heimat überführt werden soll - in der Firma Kuckelkorn ist Hektik angesagt. Besonders die Auslandsüberführung bedeutet viel Arbeit für Christoph Kuckelkorn und sein Team: Der Verstorbene wird einbalsamiert, dann in eine spezielle Zinkwanne gebettet, die verlötet wird - die Prozedur ist durch Zollbestimmungen genau geregelt. Dann geht auch noch ein Leichenwagen kaputt, und der Tote muss seine letzte Reise per Flugzeug antreten...

Alexandra und ihre Mutter Solveig wollen für den Ernstfall gewappnet sein. Sie rechnen täglich mit dem Tod der demenzkranken Oma und informieren sich schon vorab im Bestattungshaus Kuckelkorn: Kommt eine klassische Erdbestattung in Frage oder soll die Urne in freier Natur unter Bäumen beigesetzt werden? Die beiden besichtigen den Ruheforst Hümeln in der Eifel und sind beeindruckt - doch als die Oma tatsächlich stirbt, kommt alles ganz anders...

Wer aus einer Bestatterfamilie kommt, ist Vorurteile gewohnt. Damit soll Schluss sein, findet Raja, die älteste Tochter der Kuckelkorns. Sie will ihren Klassenkameraden der 9b zeigen, dass Bestatter ein Job wie fast jeder andere ist. Mit ihrer Freundin Sabrina hält sie ein Referat - mit Interviews, einem Rückblick auf die Firmengeschichte und den neuesten Trends in Sachen Bestattung.
 
Folge 3:
Die Tsunami-Katastrophe in Südostasien: Christoph Kuckelkorn wird zu einem schwierigen Einsatz gerufen. Er fliegt mit Deathcare, einer Hilfsorganisation deutscher Bestatter, nach Thailand. Im Auftrag des Auswärtigen Amtes sollen sie die Opfer der Naturkatastrophe vor schneller Verwesung schützen. Die Toten müssen einbalsamiert und für den Transport nach Deutschland vorbereitet werden. Doch die Welle begleitet ihn auch noch nach seiner Rückkehr: Christoph Kuckelkorn soll ein Kölner Tsunami-Opfer bestatten - zuvor möchte die Witwe von ihrem verstorbenen Mann Abschied nehmen.

Italienisches Design ist auch bei Särgen gefragt. Ein Handelsvertreter reist aus Venedig an, um in der Firma Kuckelkorn die neuesten Sargmodelle zu präsentieren. Edelhölzer, ungewöhnliche Farben - das Bestattungsunternehmen will seinen Kunden auch Ausgefallenes bieten.

Kölle Alaaf! Am Abend tauscht Christoph Kuckelkorn seinen Bestatterzwirn gegen eine Karnevalsuniform und rückt zur Generalprobe der Blauen Funken aus. Fast die ganze Familie ist im Kölner Karneval aktiv. Christophs Frau Cassia trainiert den Nachwuchs des Vereins, die Kinder sind auch dabei.
 
Folge 4:
Karneval in Köln - für die Bestatterfamilie Kuckelkorn das Highlight des Jahres. Christoph Kuckelkorn ist mit dem Karnevalsverein der Blauen Funken unterwegs und seine Frau Cassia hat täglich Auftritte mit ihrer Jugendtanzgruppe. In einer turbulenten Karnevalsnacht geht ein Notruf in der Firma ein. Mitarbeiter Henning und Praktikant Oliver rücken aus. Ein Toter wurde auf der Straße gefunden und muss abtransportiert werden. Wer ist der Mann? Hat er Angehörige? Und wie soll er bestattet werden?

Eine originalgetreue Totenmaske als Erinnerung an einen Verstorbenen - auch das bietet das Bestattungsunternehmen. Christoph Kuckelkorn und sein Team lernen in einem Seminar eine neue Methode kennen: Statt wie bisher mit Gips, wird jetzt mit Silikon gearbeitet, das jedes Detail genau wiedergibt und auch bei niedrigen Temperaturen aushärtet. Kurze Zeit später kann er die Technik bei einem in Köln verstorbenen Kroaten anwenden, dessen Familie eine Maske geordert hat.


Bestattungshaus Christoph Kuckelkorn | Telefon: 0221/35 500 50 | Telefax: 0221/35 500 510 | E-Mail: info@kuckelkorn.de